Im Dezember war die Situation im Tierheim Szekszárd nicht nur wegen Kälte und Eis besonders belastend. Vor allem die hohe Zahl an Neuzugängen hat das Team vor große Herausforderungen gestellt: In nur einem Monat kamen 35 neue Hunde ins Tierheim.


Das bedeutet nicht „nur“ 35 zusätzliche Mäuler, die gefüttert werden müssen – sondern vor allem einen enormen medizinischen und organisatorischen Aufwand, der für jeden einzelnen Hund notwendig ist. Dazu gehören unter anderem:

• Quarantäne für jeden Neuzugang

• Tollwutimpfung (35×)

• Kombiimpfung (70×)

• zahlreiche Welpen-Impfungen

• außerdem Tests, Kastrationen, Behandlungen und weitere tierärztliche Maßnahmen, die zum Standardprozedere gehören


Diese Arbeit geschieht Tag für Tag – oft unter hohem Druck und mit sehr begrenzten Ressourcen.


In diesem Zusammenhang möchten wir besonders Szilvia hervorheben. Sie leitet das Tierheim seit 29 Jahren – mit außergewöhnlicher Hingabe, viel Liebe zu den Tieren und einem beeindruckenden Wissen über Krankheiten und medizinische Zusammenhänge. Wir schätzen und bewundern ihre Arbeit sehr. Es ist für uns ein großes Glück, dass es Szilvia gibt – und wir sind dankbar, sie bei dieser großen Lebensaufgabe zumindest ein Stück weit unterstützen zu dürfen.


Unten auf dieser Seite zeigen wir Ihnen einige der Hunde, die im Dezember neu ins Tierheim gekommen sind. Wir werden sie nach und nach einzeln vorstellen.


Bleiben Sie gerne bei uns und begleiten Sie uns dabei, diesen Hunden Sichtbarkeit und damit eine Chance auf ein Zuhause zu geben.


Für die Helferinnen und Helfer vor Ort ist diese Zeit körperlich und organisatorisch extrem belastend. Täglich müssen Wege und Zwinger vom Schnee befreit werden, damit die Versorgung überhaupt möglich bleibt. Wassernäpfe frieren innerhalb kürzester Zeit zu, müssen aufgebrochen, gereinigt und immer wieder mit frischem Wasser gefüllt werden – nur damit es wenig später erneut zu Eis wird. Diese Arbeit wiederholt sich ununterbrochen, Tag für Tag.


Was uns dabei besonders berührt: Die Menschen im Tierheim geben nicht auf. Sie tun alles, um den Hunden diese harte Zeit so erträglich wie möglich zu machen. Für uns sind sie echte Heldinnen und Helden – weil sie bleiben, wenn es schwierig wird, und weil sie Verantwortung übernehmen, auch dann, wenn es niemand sieht.


Gleichzeitig nimmt der Druck weiter zu: Allein im Dezember sind 30 neue Hunde ins Tierheim gekommen. Einige sind rund um Silvester weggelaufen und wurden nie gesucht, andere wurden aus unterschiedlichen Gründen abgegeben. Manche wurden einfach irgendwo aufgegriffen – ohne Chip, ohne Hinweis darauf, wo sie hingehören.


Unsere Bitte: Helfen Sie mit, dass diese Hunde den Winter nicht im Zwinger verbringen müssen. Schauen Sie sich unsere Hunde in der Vermittlung an und teilen Sie ihre Beiträge. Sichtbarkeit ist oft der erste Schritt in ein Zuhause – und manchmal der entscheidende.


Vielen Dank, dass Sie uns helfen zu helfen.



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Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – Zeit, innezuhalten und zurückzublicken.

Für SaveAnimal e.V. war es ein intensives, bewegendes und in vielerlei Hinsicht wegweisendes Jahr. Ein Jahr voller Arbeit, Verantwortung und Herausforderungen – aber vor allem ein Jahr, in dem wir gemeinsam mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern sehr viel für Tiere in Not erreichen konnten.


2025 – 7 Jahre SaveAnimal e.V.


In diesem Jahr ist unser Verein 7 Jahre alt geworden. Sieben Jahre Tierschutz bedeuten: unzählige Fahrten, Gespräche, Entscheidungen, Notfälle, Tierarzttermine, Vermittlungen, Spendenaktionen – und vor allem unzählige einzelne Schicksale. Jedes Tier, das wir begleiten dürfen, erinnert uns daran, warum wir das alles tun.


Vier Einsätze in Ungarn – dort helfen, wo es am dringendsten ist


Wir waren viermal in Ungarn, um unsere Partner vor Ort zu unterstützen, Tiere kennenzulernen, Abläufe zu verbessern, akute Notlagen zu begleiten und die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Gerade die direkte Präsenz ist für uns entscheidend: Sie stärkt Vertrauen, ermöglicht schnelle Hilfe und sorgt dafür, dass Unterstützung zielgerichtet dort ankommt, wo sie gebraucht wird.


Mehrere Tonnen Futter – Hilfe, die täglich Leben sichert


Neben den Fahrten konnten wir mehrere Tonnen Futter per Spedition nach Ungarn senden. Was nach einer Zahl klingt, bedeutet vor Ort die tägliche Basisversorgung: volle Näpfe, stabilere Gesundheitszustände, weniger Stress und mehr Kraft für die Tiere. Diese Unterstützung entlastet die Tierheime und Auffangstellen enorm – besonders in Zeiten, in denen es an allem fehlt.


Unsere neue Kastrationsaktion – Prävention statt Verzweiflung


Ein großer Schwerpunkt 2025 war unsere neue Kastrationsaktion, die erfreulich gut angenommen wurde. Kastrationen sind im Tierschutz einer der wirksamsten Wege, Leid nachhaltig zu verhindern: weniger ungewollte Würfe, weniger Straßenhunde, weniger Hunger, Krankheiten und elende Schicksale. Dass dieses Projekt so gut greift, ist ein echter Hoffnungsschimmer – und ein wichtiger Schritt in Richtung langfristiger Veränderung.


Aufklärungsarbeit in Ungarn – Veränderung beginnt im Alltag


Neben der akuten Hilfe haben wir 2025 verstärkt Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung unterstützt. Tierschutz bedeutet auch, Wissen zu teilen, Perspektiven zu öffnen und Verantwortung zu fördern – in kleinen Gesprächen genauso wie in langfristigen Projekten. Jede Veränderung im Denken und Handeln kann für Tiere den entscheidenden Unterschied machen.


Stärkere Bindung zum Tierheim Szekszárd


Ein besonders wichtiger Punkt: Unsere Bindung und Zusammenarbeit mit dem Tierheim in Szekszárd ist in diesem Jahr noch enger geworden. Wir konnten Abläufe weiter abstimmen, gemeinsam Lösungen finden und die gegenseitige Unterstützung ausbauen. Eine verlässliche Partnerschaft vor Ort ist die Grundlage dafür, dass Hilfe nicht nur kurzfristig wirkt, sondern nachhaltig.


Ein Jahr mit Unruhen – und mit einem klareren Blick nach vorn


2025 war nicht nur leicht. Es gab im Verein große Unruhen, die Kraft gekostet haben. Gleichzeitig hat uns diese Zeit gezwungen, genauer hinzuschauen, Strukturen zu überprüfen und Prioritäten zu klären. Auch wenn das schmerzhaft war, nehmen wir daraus etwas Wertvolles mit: Wir gehen fokussierter, gestärkter und mit einem klareren Blick in die Zukunft.


Anerkennung, Unterstützung und Rückhalt


Was uns durch dieses Jahr getragen hat, war die enorme Hilfe, Anerkennung und Wertschätzung, die wir erfahren durften. Jede Nachricht, jede Spende, jedes Teilen, jedes Mitfühlen – all das ist nicht selbstverständlich. Es ist das Fundament, auf dem unsere Arbeit überhaupt möglich ist.


180 Hunde auf dem Weg in ein besseres Leben


Und dann ist da noch diese Zahl, die uns sehr bewegt: 180 Hunde, denen wir 2025 den Weg in ein schöneres Leben in Deutschland ermöglichen konnten. Hinter jedem einzelnen Tier steckt eine Geschichte. Viele kommen aus schwierigen Verhältnissen, aus Vernachlässigung, Angst, Hunger oder Krankheit. Zu sehen, wie sie ankommen, zur Ruhe kommen, Vertrauen fassen und in Familien oder Pflegestellen aufblühen, ist das größte Geschenk – und gleichzeitig unsere Motivation, weiterzumachen.


Danke – weil all das nur gemeinsam geht


Das alles wäre nicht möglich ohne unsere Unterstützerinnen und Unterstützer:

• Menschen, die Geld- und Sachspenden geben

• Menschen, die als Pflegestelle ein Zuhause auf Zeit schenken

• Menschen, die unsere Beiträge teilen, Reichweite schaffen und Sichtbarkeit geben

• Menschen, die uns im Hintergrund den Rücken stärken – oft still, aber unersetzlich


Ihr seid keine „Community“ im leeren Sinne. Ihr seid ein Netzwerk aus Herz, Verantwortung und Tatkraft. Ihr macht Tierschutz möglich.


Unser Wunsch für 2026


Bitte bleibt auch im Jahr 2026 an unserer Seite. Wir sind überzeugt: Gemeinsam können wir noch so viel erreichen – für jedes einzelne Tier, das sonst übersehen wird.


Wir wünschen Ihnen und Euch einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches neues Jahr.


Euer Team von SaveAnimal e.V.